
Den wenigsten sieht man sie an. Gelernt, alles allein zu bewältigen, verbergen viele Frauen ihre Not vor Verwandten, Freunden oder Nachbarn. Aus Angst, aus Scham. Besonders alleinerziehende Mütter sind betroffen.
„Ich wusste gar nicht, dass es in unserem Wohnviertel so viel Not gibt.“
Die katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist ein Verband von Christinnen, die in ihrer Nachbarschaft Gemeinschaft und Nächstenliebe leben. Sie nehmen die Not von Frauen wahr, die im Haus nebenan, ein paar Straßen weiter oder im Nachbarort wohnen. Sie schauen hin, fragen nach, handeln, sind da – für jede, die Hilfe sucht – unabhängig von Religion oder Hautfarbe. Aus dem Hilfsfonds der kfd werden Frauen in Not unterstützt – einmalig und mit maximal 1.000 Euro. Darüber hinaus helfen die ausgebildeten Betreuerinnen Frauen und ihren Familien, Anträge zu stellen, begleiten sie aufs Amt oder unterstützen sie, damit sie zu ihrem Recht kommen.
© Erzdiözese Freiburg | 2009