Langzeitabeitslose

Wenn Freizeit zur Qual wird

Erzbischof Zollitsch rief 2012 zum Spenden für Projekte für Langzeitarbeitslose auf. Die Aktion stand unter dem Leitwort „Wenn Freizeit zur Qual wird“.

Dazu schrieb der Erzbischof, Menschen ohne Arbeit verlören oft ihre Selbstachtung, würden unsicher und fühlten sich abhängig. Mit der Dauer der Arbeitslosigkeit sinke die Chance der Wiedereingliederung in den sogenannten ersten Arbeitsmarkt. „Ohne Arbeit wird freie Zeit zum aufgezwungenen Geschenk. Als Christen, für die ihr Glaube ein Lebensbekenntnis ist, müssen wir für diese Menschen da sein – gemeinsam mit der Caritas.“ Arbeit präge unser Leben. „Sie ernährt uns und die Familie. Sie schenkt uns Anerkennung und Gleichgewicht“, formuliert Zollitsch weiter. Nach den Worten des Erzbischofs gibt die Arbeit „Halt und unserem Leben Sinn. Fehlt sie, verlieren wir das Gleichgewicht und die Anerkennung.“

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch überreichte am 22. Mai 2013 in Titisee-Neustadt einen Scheck über 33.600 Euro an Joachim Walz, den ersten Vorsitzenden des Vereins „Inova e.V.“. Dort besuchte Zollitsch das Atelier-Projekt „KUNST.Werk“ – eines der Projekte, die von dem Fonds gefördert werden. „Inova“ ist dem Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg angeschlossen.

langzeitabeitslose

Bei der Spendenübergabe in Neustadt (von links): Joachim Walz (1. Vorsitzender Inova e.V.), Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Sabine Figy (Bereichsleiterin Secondo Neustadt), Anna Köhler (Projektleiterin AtellierKunst), Diözesan-Caritasdirektor Monsignore Bernhard Appel. Quelle: Tobias Heink

Interview mit Udo Schnieders

 

Übersicht