Helfen ist nicht selbstverständlich
| Helfen ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Die Initiative Wert-volle Zukunft zeigt Wege, wie Sie in der Erzdiözese Freiburg helfen können und ermutigt Menschen zur Tat. |
Die Initiative Wert-volle Zukunft nimmt die Herausforderung der Zukunft für die Erzdiözese Freiburg ernst. lm Folgenden finden Sie Hirtenworte, die dazu Bezug nehmen:
Aus dem Fastenhirtenbrief 2010
Amtsblatt der Erzdiözese Freiburg, 5. Februar 2010, E1302
– gekürzte Fassung –
Liebe Schwestern und Brüder,
(...) Wir haben uns daran gewöhnt, dass es Ministranten, Lektoren und Kommunionhelfer gibt; dass Organisten und Kirchenchöre unsere Gottesdienste mitgestalten; dass in unseren Gemeinden von der Frauengemeinschaft bis zum Kolpingwerk zahlreiche Verbände und Gruppen aktiv sind; dass Nachbarschaftshilfe geleistet und im Pfarrgemeinderat das Leben der Pfarrei und der Seelsorgeeinheit gestaltet wird. Wir haben uns vielleicht so sehr daran gewöhnt, dass wir es schon beinahe für selbstverständlich halten, dass all dies zu funktionieren hat und reibungslos klappen muss.
Und doch ist es alles andere als eine Selbstverständlichkeit! Wir spüren dies meist schmerzlich, wo eine Lücke entsteht. Umso wichtiger ist es, zu erkennen: Dass sich so viele tausend Menschen in unserer Kirche und für ihren Glauben engagieren, ist ein großes Geschenk! Es ist ein Geschenk, das alle ehrenamtlich Tätigen der Kirche und damit unserem Herrn Jesus Christus machen! (...)
Das ist das Wunderbare an unserem Glauben, dass sich jeder Mensch mit seinen Fähigkeiten, mit der jeweiligen Berufung zum Aufbau der Gemeinde einbringen kann. Und das Bereichernde daran ist, worauf uns Kirchenvater Basilius der Große bereits vor mehr als 1600 Jahren aufmerksam machte: dass Gott keinem Menschen alle Gaben, aber jedem Menschen wenigstens ein Charisma geschenkt hat. Damit will er uns bewegen, Gemeinschaft zu bilden. Denn so können wir an den Gaben und Fähigkeiten der anderen teilhaben. Es gibt eben nicht einen Experten, der alles kann und alles organisieren muss! Auch eine Fußballmannschaft besteht nicht nur aus Stürmern oder Mittelfeldspielern. Wir bilden gemeinsam Kirche und werden erst dadurch lebendig und kraftvoll, indem wir miteinander Zeugnis für unseren Glauben ablegen. (...)
Es gilt, auf das aufmerksam zu werden, was unserer Berufung entspricht. Und dass wir uns dort einbringen, wo wir unsere Berufung leben können. Dadurch werden wir nicht nur unsere größtmöglichen Kräfte freisetzen. Wir werden durch solches Engagement auch glücklicher, weil wir spüren: Wo ich meine Talente einsetzen, meine Fähigkeiten kann, da entsteht Großes! (...)
Was könnte es Schöneres geben, als in diesem Sinne tatsächlich viel zu bewegen und dadurch selbst beschenkt zu werden? (...)
Erzbischof Robert Zollitsch
Hirtenwort vom 5. Februar 2010 (PDF 60K)
Die Initiative Wert-volle Zukunft erwartet, das manche Formen des kirchen Lebens zu Ende gehen. Aus diesem Grunde gilt es, neue Wege beherzt zu beschreiten. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch dazu in seinem Hirtenwort vom 14. Februar 2009:
„In der Geschichte der Kirche gab es Perioden des Aufbruchs, aber auch Phasen der Müdigkeit und des Rückgangs. Die gläubige Überzeugung, dass Gott auch heute sein Volk führt, überspielt nicht die nüchterne Tatsache, dass bei uns die Zahl der Kirchenmitglieder zurückgeht, dass viele sich von der Gemeinschaft des Glaubens entfernen. Wir erleben, dass manche gewachsene Formen des kirchlichen Lebens zu Ende gehen. Das ist für uns eine schmerzliche Erfahrung und eine große Herausforderung.“
Spenden Sie bitte für unser aktuelles Projekt
Die Initiative Wert-volle Zukunft unterstützt gezielt Projekte, die in unserer Diözese besonders sind und erhalten und gestärkt werden sollen. Wir freuen uns, wenn Sie für unser aktuelles Projekt spenden. Wenn Sie ein anderes Anliegen fördern wollen, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Wir beraten Sie gerne.
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